
Da in dieser Gegend schon lange Krieg herrscht und oft innerhalb der Familie geheiratet wird, gibt es dort ausserordentlich viele blinde und sehbehinderte Menschen, die nicht wie in unseren Ländern von einem funktionierenden Sozialnetz aufgefangen werden. Michel und seine Mitarbeiter nehmen sich ihrer an, vermitteln Arbeiten und Lernmöglichkeiten, so dass sie etwas verdienen können. Zusätzlich wird den Menschen, die danach fragen, weshalb man sich ihrer annimmt, das Evangelium gesagt und die Bibel, Gottes Wort, weitergegeben. Einige fanden so bereits zum Glauben an Jesus Christus als ihren Erretter, obwohl sie dann manchen Gefahren ausgesetzt sind.
Da Michel «nur» arabisch, englisch und französisch spricht, hat ihn sein syrischer Begleiter übersetzt. Es war spannend, ihnen zuzuhören, die Bilder der Menschen, v. a. auch der Kinder, zu sehen und mitzubekommen, wie Menschen unter Lebensgefahr ihren Glauben leben.